GUIDE

Umsatzsicherheit im Maschinenbau: Die Bedeutung verlässlicher Einkommensquellen    

Umsatzsicherheit ist für Maschinenhersteller von entscheidender Bedeutung. Die Fähigkeit, zukünftige Umsätze mit hoher Sicherheit vorherzusagen, ist nicht nur von zentraler Bedeutung für den täglichen Geschäftsbetrieb, sondern auch für nachhaltiges Wachstum. 

In unserem Guide werfen wir einen genaueren Blick auf das Konzept der Umsatzsicherheit sowie die wichtigsten Einflussfaktoren und Strategien, um die Umsatzresilienz in der Maschinenbau- und Anlagenbranche zu stärken. 

Was bedeutet Umsatzsicherheit?

Umsatzsicherheit beschreibt die Fähigkeit eines Unternehmens, verlässlich Einnahmen zu generieren, selbst wenn externe Faktoren die Verkaufszahlen negativ beeinflussen könnten. Ein hohes Maß an Umsatzsicherheit wird durch Strategien, Systeme und Tools erreicht, die Umsatzquellen überwachen, vorhersagen und optimieren. Dabei geht es nicht nur um ein finanzielles Ziel, sondern um eine strategische Notwendigkeit, die langfristigen Erfolg und Wettbewerbsfähigkeit in der Branche sicherstellt. 

Im Maschinenbau ist Umsatzsicherheit besonders vielschichtig. Hohe Investitionen, lange Verkaufszyklen und die Komplexität operativer Prozesse bei der Herstellung von Maschinen und Anlagen machen das Thema zu einer Herausforderung. Umsatzsicherheit bedeutet in diesem Kontext nicht nur planbare Verkäufe, sondern auch reibungslose Betriebsabläufe und Zahlungseingänge. Ohne verlässliche Einnahmequellen wird es für Maschinenhersteller schwierig, Betriebskosten zu decken, die Stabilität der Belegschaft zu gewährleisten und Verpflichtungen gegenüber Stakeholdern einzuhalten – Umstände, die letztlich die Existenz des Unternehmens gefährden können. 

Welche Faktoren beeinflussen die Umsatzsicherheit?

Eine Vielzahl von Faktoren kann die Umsatzsicherheit beeinträchtigen, darunter Marktschwankungen, geopolitische Ereignisse, operative Ineffizienzen, mangelnde Kundenbindung und unzureichende Vertragsstrukturen. Veränderungen der Verbrauchernachfrage, wirtschaftliche Abschwünge sowie makroökonomische Entwicklungen wie Inflation und Zinssatzänderungen können zu unvorhersehbaren Verkaufszahlen führen. Gleichzeitig können staatliche Subventionen einen positiven Effekt haben, indem sie Unternehmen in den vom Maschinenbau belieferten Branchen das nötige Kapital für Investitionen in Geräte und Anlagen zur Verfügung stellen. 

In Zeiten geopolitischer Instabilität reduzieren Länder und Unternehmen häufig ihre Investitionsausgaben oder verschieben Großprojekte, was die Nachfrage nach Maschinen und Anlagen verringern kann. Zusätzlich können Zölle und politische Konflikte internationale Lieferketten belasten und die Nachfrage beeinflussen. 

Auch ineffiziente Betriebsabläufe wirken sich negativ auf die Umsatzsicherheit aus, da sie Produktionsprozesse stören und so die pünktliche Lieferung von Maschinen beeinträchtigen. Lieferkettenprobleme können ebenfalls dazu führen, dass Hersteller Liefertermine nicht einhalten können, was potenzielle Umsatzeinbußen und Reputationsschäden nach sich ziehen kann. 

Die Kundenbindung und -zufriedenheit spielen ebenfalls eine zentrale Rolle für die Umsatzsicherheit. Wiederholungskäufe, sei es in Form von zusätzlicher Maschinenausstattung oder Ersatzteilen, schaffen stabile Einnahmequellen. Werden jedoch Kundenerwartungen nicht erfüllt oder Beziehungen nicht ausreichend gepflegt, müssen Maschinenhersteller mit einem Verlust von Kunden und einem Rückgang der Einnahmen rechnen. Langfristige Verträge, wie sie in Branchen wie Bauwesen und Schwerindustrie üblich sind, sorgen dagegen für regelmäßige Einnahmen und reduzieren Unsicherheiten. 

Infografic Schlüsselaspekte der Umsatzsicherung

Wie unterscheiden sich Umsatzsicherheit, Umsatzresilienz und Umsatzsicherung? 

Umsatzresilienz und Umsatzsicherung sind wesentliche Bestandteile der Umsatzsicherheit. Während sich Umsatzsicherheit auf die allgemeine Stabilität und Zuverlässigkeit der Umsatzquellen eines Unternehmens bezieht, beschreibt Umsatzresilienz die Fähigkeit eines Unternehmens, sich von externen Störungen und Umsatzrückgängen zu erholen. Bei der Bewertung der Stabilität von Umsätzen ist es entscheidend, die Umsatzresilienz eines Unternehmens zu berücksichtigen. 

Auch die Umsatzsicherung spielt eine wichtige Rolle für die Umsatzsicherheit. Sie umfasst alle Maßnahmen und Prozesse, die sicherstellen, dass Umsätze korrekt erfasst und eingezogen werden. 

 

Umsatzresilienz

Umsatzresilienz bezeichnet die Fähigkeit eines Unternehmens, Störungen standzuhalten und sich schnell von Umsatzrückgängen zu erholen, um langfristige Auswirkungen auf die finanzielle Stabilität möglichst gering zu halten. 

Umsatzsicherung

Umsatzsicherung hingegen umfasst Prozesse, die verhindern, dass Umsätze durch Fehler, Betrug oder Ineffizienzen verloren gehen. Der Fokus liegt darauf, sicherzustellen, dass alle Einnahmen korrekt erfasst, abgerechnet und eingezogen werden. 

Warum ist Umsatzsicherheit für den Maschinenbau so wichtig? 

Eine stabile finanzielle Basis ermöglicht es Maschinenherstellern, mit Zuversicht in ihre Zukunft zu investieren. Ohne ein hohes Maß an Umsatzsicherheit können Liquiditätsprobleme entstehen, die die Fähigkeit eines Unternehmens beeinträchtigen, laufende Betriebskosten zu decken, Lieferanten zu bezahlen und in Forschung und Entwicklung zu investieren. Da die Branche sich derzeit einem umfassenden digitalen Wandel unterzieht, ist Kapital für Forschung und Entwicklung nicht nur wichtig für Wachstum, sondern auch dafür, mit den sich wandelnden Branchenstandards und Kundenerwartungen Schritt zu halten. Verlässliche Einnahmequellen ermöglichen es Unternehmen, Investitionen zu planen und eine solide Pipeline für zukünftige Produkte aufzubauen. 

Über die Beziehung zu Lieferanten und Kunden hinaus ist Umsatzsicherheit auch für Mitarbeitende und Stakeholder von zentraler Bedeutung. Die Maschinenbauindustrie kämpft derzeit mit einem erheblichen Fachkräftemangel und hat Schwierigkeiten, qualifizierte Arbeitskräfte zu gewinnen und langfristig zu binden. Ein sicherer Umsatzstrom signalisiert den Mitarbeitenden Jobstabilität und die Fähigkeit des Unternehmens, in die Entwicklung der Belegschaft, Upskilling-Programme und eine Innovationskultur zu investieren. Dies kann die Fluktuation verringern, da die Mitarbeitenden Vertrauen in die Zukunft des Unternehmens und ihre eigene Rolle darin haben. Außerdem erlaubt ein stabiler Umsatzstrom Maschinenherstellern, wettbewerbsfähige Löhne zu zahlen und in Automatisierungslösungen zu investieren, um den Mangel an Fachkräften zu kompensieren. 

SPOTLIGHT

Im Bereich des Maschinen- und Anlagenbaus könnten einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zufolge bis 2034 rund 178.000 Arbeitskräfte fehlen.
- IW Köln, 2024

Für Stakeholder von Maschinebau-Unternehmen ist Umsatzsicherheit ebenfalls entscheidend, da sie verlässliche Renditen auf ihre Investitionen gewährleistet. Stakeholder erwarten stetiges Wachstum, Rentabilität und Dividenden, die alle stark von stabilen Einnahmen aus Maschinenverkäufen, Wartungsverträgen und After-Sales-Dienstleistungen abhängen. 

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Welche Herausforderungen gefährden die Umsatzsicherheit von Maschinenherstellern?

Ein hohes Maß an Umsatzsicherheit zu erreichen, ist mit zahlreichen Herausforderungen verbunden. Verschiedene Hindernisse können Bemühungen und Initiativen zur Sicherstellung stabiler und verlässlicher Einkommensströme untergraben. Zu diesen zählen makroökonomische Bedingungen, zunehmender Wettbewerb, veränderte Kundenerwartungen, Störungen in der Lieferkette und Umsatzverluste durch ineffiziente Prozesse. 

  • Zyklische und kapitalintensive Branche: Die zyklische und kapitalintensive Natur der Maschinenbauindustrie führt dazu, dass die Nachfrage nach Maschinen stark von den allgemeinen wirtschaftlichen Bedingungen abhängt. Während in Zeiten des wirtschaftlichen Wachstums die Nachfrage nach Maschinen steigt, verlangsamt sich der Absatz oft in Rezessionsphasen, was zu Umsatzinstabilität führt. Diese Zyklen schaffen Schwankungen in den Einnahmen und erschweren langfristige Planungen für Maschinenhersteller erheblich. 
Image of a frontline worker operating a machine
  • Zunehmender Wettbewerb auf nationalen und internationalen Märkten: Die Maschinenbauindustrie sieht sich einem intensiveren Wettbewerb sowohl auf nationalen als auch internationalen Märkten ausgesetzt. Neben lokalen Wettbewerbern setzen auch ausländische Produzenten Maschinenhersteller unter Druck, da sie häufig mit günstigeren Preisen punkten. Um ihre Umsätze zu halten oder zu steigern, müssen Unternehmen ihre Angebote durch Innovationen und moderne, marktorientierte Preisstrategien klar abgrenzen. 
  • Veränderte Kundenerwartungen: Die Erwartungen der Kunden im Maschinenbau ändern sich schnell. Heute verlangen Kunden mehr Transparenz, Effizienz und individuelle Lösungen. Dazu gehören detailliertere Informationen über die Leistung und den Lebenszyklus von Maschinen, schnellere Reaktionszeiten sowie Anpassungsmöglichkeiten. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, müssen Maschinenhersteller in moderne Technologien investieren, was oft erhebliche Vorabkosten sowie Schulungen für das Personal erfordert.
  • Störungen in der Lieferkette: Ein weiterer wesentlicher Faktor, der die Umsatzsicherheit von Maschinenherstellern beeinträchtigt, sind Störungen in der Lieferkette. Ob durch globale Handelsprobleme oder steigende Materialkosten verursacht – solche Störungen können die Produktionszeitpläne erheblich beeinflussen. Verpasste Liefertermine wirken sich direkt auf Umsatzziele aus und gefährden die finanzielle Stabilität.  
  • Umsatzverluste: Ein schwerwiegendes Problem im Maschinenbau ist der Verlust von Umsatz durch ineffiziente Prozesse. Die langen Vorlaufzeiten und die hohen Bestellvolumina in der kapitalintensiven Branche machen das Geschäft anfällig. Verzögerte Zahlungen oder Zahlungsausfälle bei großen Rechnungen können den Cashflow erheblich stören und die finanzielle Gesundheit des Unternehmens gefährden. 

Umsatzquellen resilienter machen: Strategien für Maschinenhersteller

Eine der wichtigsten Maßnahmen, um Umsatzsicherheit aufzubauen, ist die Diversifizierung der Einnahmequellen. Dies reduziert das finanzielle Risiko, das durch die Abhängigkeit von einem einzigen Umsatzstrom entsteht. Neben der Diversifizierung können Maschinenhersteller auch die folgenden Strategien nutzen, um ihre Umsatzsicherheit und Resilienz zu stärken.

Langfristige Verträge

Der Abschluss langfristiger Verträge mit Kunden sorgt für planbare Einnahmen über einen längeren Zeitraum. Wartungsverträge, Service-Level-Vereinbarungen und exklusive Lieferabkommen sind bewährte Methoden, mit denen Maschinenhersteller stabile Umsatzströme generieren. 



Verkauf von Ersatzteilen

Für viele Maschinenhersteller sind Verkäufe im Ersatzteilbereich nicht nur eine ergänzende Einnahmequelle, sondern oft ein erheblicher (wenngleich auch unterschätzter) Rendite-Hebel. Eine strategische Preisgestaltung für Ersatzteile kann dazu beitragen, den Verkaufsumfang zu erhöhen, die Rentabilität zu steigern und gleichzeitig die Resilienz zu verbessern. 

Service Excellence

Eine außergewöhnliche Servicequalität kann ebenfalls wiederkehrende Einnahmen fördern. Service Excellence – durch zeitnahe Wartung, technischer Support und zusätzliche Leistungen zur Effizienzsteigerung steigert die Kundenzufriedenheit und fördert langfristiges Vertrauen. Dies legt die Grundlage für Folgekäufe und langfristige Kundenbeziehungen.

Aktuelle Strategien für mehr Umsatzsicherheit

Langfristige Verträge, der Verkauf von Ersatzteilen und ein exzellenter Service waren lange Zeit zentrale Säulen, um stabile Einnahmeströme zu gewährleisten. Doch durch den rasanten technologischen Fortschritt und ein verstärktes Interesse an nachhaltigen Lösungen verändern sich die Ansätze zur Umsatzgenerierung und -sicherung kontinuierlich. Hier sind einige der aktuellen Trends, mit denen Maschinenbauer ihre Umsatzquellen noch resilienter machen und so die Umsatzsicherheit insgesamt weiter verbessern können:

  • Datenbasierte Entscheidungsfindung: Echtzeit-Marktdaten, fortschrittliche Analysen und KI ermöglichen es Maschinenherstellern, Marktveränderungen und Trends frühzeitig zu erkennen, Umsatzpotenziale zu identifizieren und Preisstrategien zu optimieren. Datenbasierte Lösungen wie die Tools von MARKT-PILOT unterstützen Maschinenhersteller dabei, marktorientierte Preisstrategien für Ersatzteile umzusetzen. Dadurch können verlässliche Umsatzströme geschaffen werden, die flexibel auf Veränderungen im Markt reagieren. 
  • Equipment-as-a-Service (EaaS) und Machinery-as-a-Service (MaaS): Der Übergang zu serviceorientierten Geschäftsmodellen wie EaaS oder MaaS bietet Maschinenherstellern die Möglichkeit, ihre Einnahmen zu stabilisieren. Anstatt Maschinen nur einmalig zu verkaufen, können diese in einem Abo- oder Leasingmodell angeboten werden. Auf diese Weise können Maschinenhersteller einen größeren Teil ihres adressierbaren Marktes erschließen und gleichzeitig eine stetige Einnahmequelle schaffen.
  • Zirkuläre Wertschöpfungsketten: Die Umsetzung von Prinzipien der Kreislaufwirtschaft, wie die Aufarbeitung und das Recycling gebrauchter Maschinen, eröffnet neue Umsatzpotenziale und reduziert gleichzeitig Abfall. Durch die Entwicklung von Maschinen mit Wiederverwendbarkeit im Fokus können Maschinenhersteller Produktlebenszyklen verlängern und zusätzliche Dienstleistungen wie Refurbishment-Programme oder Rückkaufinitiativen anbieten.
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Wichtige Tools und Technologien für mehr Umsatzsicherheit

Der Einsatz digitaler Technologien kann Prozesse und Analysen zur Sicherung von Umsätzen effizienter gestalten. Maschinenhersteller haben eine Vielzahl von Systemen und Plattformen zur Verfügung, um Umsatzmuster zu analysieren, potenzielle Einnahmequellen zu identifizieren und die Umsatzsicherheit zu gewährleisten. 

Bedarfsplanung und Vertriebsprognosesysteme 

Systeme zur Bedarfsplanung und Vertriebsprognose helfen Maschinenherstellern, Marktentwicklungen vorherzusehen, die Produktion an die Nachfrage anzupassen und potenzielle Umsatzlücken zu erkennen. Solche Tools ermöglichen es, Unsicherheiten proaktiv zu bewältigen und damit finanzielle Stabilität sowie betriebliche Effizienz sicherzustellen. 

Kundenbeziehungsmanagement (CRM) 

Da wiederkehrende Geschäfte eine zentrale Rolle für nachhaltige Umsätze spielen, können Maschinenhersteller von CRM-Systemen profitieren. Eine zentrale Plattform für die Nachverfolgung von Kundeninteraktionen erleichtert die Analyse früherer Käufe und Serviceanfragen. Dies hilft, Potenziale für Upselling oder Cross-Selling ergänzender Produkte und Dienstleistungen zu erkennen. 

SPOTLIGHT

Während die Gewinnmargen im Neumaschinengeschäft häufig im niedrigen einstelligen Bereich liegen, erreichen sie im Servicebereich oft über 30 Prozent. Besonders digitale Services gewinnen dabei zunehmend an Bedeutung.
- Deloitte, 2021

Intelligente Pricing Software

Tools wie die Software von MARKT-PILOT unterstützen Maschinenhersteller dabei, Umsatzpotenziale zu erschließen, indem sie die Preisgestaltung kontinuierlich an Markttrends und Kundenerwartungen ausrichten. So lassen sich Umsätze steigern und gleichzeitig Wettbewerbsvorteile sichern.  

Vertrags- und Forderungsmanagement-Software 

Software für Vertrags- und Forderungsmanagement spielt eine entscheidende Rolle bei der Absicherung von Einnahmen, indem sie die Erstellung, Ausführung und Überwachung von Vereinbarungen und Zahlungen vereinfacht. Fehler bei der Vertragsverwaltung können zu Streitigkeiten, Verzögerungen und finanziellen Verlusten führen. Funktionen wie automatische Benachrichtigungen zu Vertragsverlängerungen und Zahlungsterminen minimieren das Risiko von Umsatzverlusten und verpassten Fristen. Zudem ermöglicht die Analyse historischer Zahlungsmuster das frühzeitige Erkennen von Kunden mit wiederholt verspäteten Zahlungen oder risikoreichen Konten. Dies erlaubt es, Zahlungsbedingungen anzupassen und frühzeitig Interventionsstrategien zu entwickeln.

CUSTOMER SUCCESS STORY

Kundenerfolgsgeschichte: LTW Intralogistics GmbH

DIE HERAUSFORDERUNG

Statische Preislisten und reaktive Preisanpassungen entsprechen nicht mehr den aktuellen Marktanforderungen, weshalb die traditionelle Cost-Plus-Logik überdacht werden muss. Besonders in dynamischen und volatilen Zeiten ist eine der größten Herausforderungen im Service-Bereich, die sich kontinuierlich wandelnden Kundenanforderungen zu erfüllen.

Thomas Narbeshuber, Business Unit Manager Service bei der LTW Intralogistics GmbH, fasst die aktuelle Situation im Service treffend zusammen: "Die Herausforderung im After Sales besteht darin, als Logistiklieferant den sich ständig ändernden Anforderungen der Kunden gerecht zu werden, insbesondere in einer zunehmend dynamischen und volatilen Zeit." Doch wie können diese Prozesse effizienter und profitabler gestaltet werden?
 

INNOVATIVE PRICING-STRATEGIEN, UM VERTRAUEN ZU SCHAFFEN

Die Lösung? Um wettbewerbsfähig zu bleiben, bedarf es einer intelligenten Pricing Strategie mit dem Ziel eines simplen Preismodells, das nahtlos in bestehende Prozesse integriert und intuitiv gepflegt werden kann.

LTW Intralogistics setzt mit der Einführung von MARKT-PILOT auf eine schlanke und skalierbare Lösung, die dem Unternehmen dabei hilft, seinen Kunden sowohl bei der Verfügbarkeit als auch bei den Preisen ein fairer und zuverlässiger Partner zu sein. Die Software ist ohne Implementierung in nur wenigen Tagen einsatzbereit und ermöglicht einen schnellen Start. 

Download Guide: Umsatzsicherheit für Maschinen- und Anlagenbauer

Revenue-Security_Mock-up_DE

Fazit: Umsatzsicherheit im Maschinenbau

Umsatzsicherheit ist ein grundlegender Baustein für den langfristigen Erfolg von Maschinenbauunternehmen. Indem Strategien priorisiert werden, die stabile und vorhersehbare Einnahmeströme schaffen, können Maschinenhersteller nicht nur externe Herausforderungen sicherer meistern, sondern sich auch in einem zunehmend wettbewerbsintensiven Markt als Innovationsführer und Wachstumsorientierte positionieren. 

Digitalisierung im Maschinenbau

Digitalisierung im Maschinenbau: Wie Sie Ihr Team für das moderne Servicegeschäft schulen

Die Digitalisierung im Maschinenbau schreitet voran. Erfahren Sie, wie Sie Ihr Serviceteam auf neue digitale Tools und Prozesse vorbereiten können.

Digitalisierung im Maschinenbau

Die Notwendigkeit der Digitalisierung im Maschinenbau

Von IoT über KI zu digitalen Zwillingen: Die Digitalisierung in der Produktion ist entscheidend für Effizienzsteigerungen im Servicegeschäft.

Künstliche Intelligenz

Das Potenzial von KI-Lösungen für den Maschinenbau

Durch die Integration von KI-Lösungen können Maschinenhersteller Produktionsprozesse effizienter, präziser und flexibler gestalten.

UMSATZSICHERHEIT MASCHINENBAU

FAQs

Was bedeutet Umsatzsicherheit?

Umsatzsicherheit beschreibt das Maß an Zuverlässigkeit und Vorhersagbarkeit, mit dem ein Unternehmen seine Einnahmeströme – sowohl aktuell als auch in der Zukunft – bewerten kann. 

Wie können Maschinenhersteller Umsatzsicherheit erreichen?

Maschinenhersteller können ihre Umsatzsicherheit steigern, indem sie ihre Einkommensquellen diversifizieren, langfristige Verträge abschließen, die Kundenbindung stärken, Preisstrategien optimieren und Datenanalysen nutzen. 

Welche Rolle spielen langfristige Verträge für die Umsatzsicherheit?

Langfristige Verträge sorgen für planbare und stabile Einnahmen über längere Zeiträume und helfen, Risiken durch Marktschwankungen und Nachfrageschwankungen zu reduzieren.  

Wie tragen Ersatzteilverkäufe zur Umsatzsicherheit bei?

Der Verkauf von Ersatzteilen ist ein wichtiger Faktor für die Umsatzsicherheit, da er die Lebensdauer von Maschinen verlängert, weniger anfällig für Marktschwankungen ist und oft höhere Margen als der Verkauf neuer Maschinen erzielt.

Wie beeinflussen wirtschaftliche Faktoren die Umsatzsicherheit?

Wirtschaftliche Faktoren wie Inflation, Zinssätze und Marktbedingungen wirken sich direkt auf die Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen aus und können die Fähigkeit eines Unternehmens beeinträchtigen, stabile und vorhersehbare Einnahmen langfristig zu sichern. 

Welchen Einfluss hat datenbasierte Entscheidungsfindung auf die Umsatzsicherheit?

Datenbasierte Entscheidungsfindung ermöglicht es Unternehmen, Marktentwicklungen frühzeitig zu erkennen, Preisstrategien zu optimieren und die Umsätze präziser zu prognostizieren.